Das lego::lab ist ein Labor für den Entwurf, den Bau und die Programmierung von LEGO® Robotern. Gegründet wurde es bereits im Jahr 2001 durch Prof. Dr. Peter A. Henning. Seit 2005 wird es von Prof. Dr. Uwe Haneke geleitet. Wir bieten Veranstaltungen und Projekte sowohl für Studierende als auch für Schüler/innen der Klassenstufen 6-10 an (andere auf Anfrage). Es befindet sich im Gebäude E der Hochschule in Raum U06.

Studierende können im lego::lab ihre Kreativität im Rahmen des Studiums ausleben. Die LEGO® MINDSTORMS® Bauteile ermöglichen den Bau von Robotern mit verschiedensten Fähigkeiten. Hinzu kommt die Programmierung in Java mit LeJOS. Studierende werden durch Professorinnen und Professoren sowie durch Wissenschaftliche Mitarbeiter der Hochschule Karlsruhe betreut. Es besteht die Möglichkeit, die Projektarbeit in Kooperation mit dem lego::lab zu schreiben.

SchülerInnen werden, betreut durch wissenschaftliche Mitarbeiter der Hochschule, spielerisch an die Informatik herangeführt. Sie erhalten einen Einblick in die Welt der Technik und der Informatik. Die Brücke zwischen Schule und Hochschule wird somit bereits früh geschlagen. Durch verschiedene Fallstudien wird den Schüler/innen die Möglichkeit geboten, mit Hilfe von LEGO® MINDSTORMS® Bausätzen Roboter zu konstruieren und zu programmieren. Die Schwierigkeitsgrade lassen sich dabei individuell anpassen; ein Einstieg in die Robotik ist bereits ab Klassenstufe 6 problemlos möglich. Es besteht sowohl die Möglichkeit, nach bereits vorliegenden Plänen zu bauen und zu programmieren, als auch, sich an die Lösung von anspruchsvollen Aufgaben mit der Programmierung in Java mit LeJOS zu wagen.

Darüber hinaus bietet das lego::lab nach Absprache Workshops für Teams an, die an den Wettbewerben der First Lego League teilnehmen möchten, an.

Für Schülerinnen und Schüler hat der Besuch im lego::lab drei wesentliche Lernziele:

  1. Konstruktion – Maschinelle Bewegungsabläufe werden in eine technische Konstruktion umgesetzt. Technische Module, Getriebe und Gelenke werden zu einem funktionierenden Modell verbunden.
  2. Programmierung – Mithilfe von entsprechend ausgewählter Software werden die einzelnen Programm-Bausteine zu einem logischen Ganzen aneinandergefügt. Dabei müssen die Signale der Sensoren ebenso berücksichtigt werden wie die Bildinformationen. Das System reagiert durch Bewegung der Motoren sowie durch akustische und visuelle Signale.
  3. Teamarbeit – Ein erfolgreiches Projekt erfordert die koordinierte Zusammenarbeit und Aufgabenteilung innerhalb der Schülergruppe.

Das Alleinstellungsmerkmal des lego::lab ist, dass es sich um ein vollständig und dauerhaft eingerichtetes Labor handelt. Innerhalb der Räumlichkeiten besteht die Möglichkeit, mit bis zu 20 Personen an zehn Arbeitsplätzen betreute Fallstudien mit LEGO MINDSTORMS durchzuführen. Dahinter steht ein pädagogisches Konzept mit Schulungsmaterialien und e-Learning Kursen auf dem ILIAS-Server des ICe media::lab. Die Benutzung ist kostenfrei!

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